Zwangsausgleich

Zwangsausgleich

Im Rahmen des Privatkonkurses, wenn ein außergerichtlicher Ausgleichsversuch bereits gescheitert ist, steht dem Schuldner der Weg zu Gericht und damit zum Zwangsausgleich offen. Für den Zwangsausgleich ist – im Gegensatz zum außergerichtlichen Ausgleich – nicht mehr die Zustimmung aller Gläubiger erforderlich, sondern nur noch von mehr als der Hälfte der anwesenden Stimmberechtigten, die mindestens drei Viertel der Gesamtsumme aller Forderungen vertreten. Dafür muss der Schuldner den Gläubigern entweder 20% ihrer Forderungen, zahlbar binnen zwei Jahren oder 30% ihrer Forderungen zahlbar binnen 5 Jahren anbieten. Sonstiges eventuell vorhandenes Vermögen, verbleibt dem Schuldner.
Lexikonübersicht
     196
     Einträge


Artikel einsenden



Dieser Artikel:
zuletzt aktualisiert: 23.03.2010
Aufrufe gesamt: 2389
Autor(en): rechteinfach

siehe auch: