Verzug

Verzug

Man unterscheidet Schuldner- und Gläubigerverzug (bzw. Annahmeverzug). Schuldnerverzug tritt gemäß § 918 ABGB ein, wenn die Leistung nicht zur gehörigen Zeit, am gehörigen Ort oder auf die bedungene Weise erfüllt wird. Bei schuldlosem Verzug des Schuldners hat dieser Verzugszinsen zu leisten, soweit es sich um Geldschulden handelt. Dem Gläubiger steht zudem ein Wahlrecht zu: Er kann entweder auf Erfüllung klagen oder unter Setzung (nach Rsp auch durch einfache Gewährung einer angemessenen) einer Nachfrist vom Vertrag zurücktreten.

Bei verschuldetem (subjektiven) Verzug kann der Gläubiger darüber hinaus Schadenersatzansprüche geltend machen.

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zuletzt aktualisiert: 14.07.2015
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Autor(en): rechteinfach

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