Vertrauensschaden

Vertrauensschaden

Schaden, den ein anderer erleidet, weil er auf das Zustandekommen des Vertrags vertraut hat, der jedoch tatsächlich nicht wirksam zu Stande gekommen ist. Wer einen dafür zu entschädigen hat, dass dieser unrichtig auf die Gültigkeit einer abgegebenen Erklärung oder auf auf das Zustandekommen eines Vertrages vertraut hat, muss den anderen so stellen wie er ohne das Vertrauen stünde.

Typische Vertrauensschäden sind nutzlose Aufwendungen für die Vorbereitung oder Abwicklung eines nicht zustande gekommenen Vertrages, wie Kosten und Spesen für die Vertragserrichtung, die für die Vertragsverhandlung aufgelaufenen Reisekosten und sonstige Auslagen oder Kosten der Vorbereitung der eigenen Leistung. Zum Vertrauensschaden zählen aber auch Nachteile wegen Versäumung anderer Abschlussgelegenheiten.
Lexikonübersicht
     196
     Einträge


Artikel einsenden



Dieser Artikel:
zuletzt aktualisiert: 05.05.2010
Aufrufe gesamt: 4818
Autor(en): rechteinfach

siehe auch: