Rufschädigung

Rufschädigung

Wenn Tatsachen verbreitet werden, deren Unwahrheit der Schädiger kannte oder kennen musste und die den Kredit, den Erwerb oder das Fortkommen des Geschädigten gefährden, kann dieser zivilrechtlich den Vermögensschaden sowie Widerruf und dessen Veröffentlichung verlangen §1330 ABGB.

 

Unter bestimmten Umständen besteht nicht nur eine zivilrechtliche, sondern auch eine strafrechtliche Relevanz. Zu beachten sind insbesondere folgende Tatbestände:

 

Üble Nachrede §111 StGB

Beleidigung §115 StGB

Verleumdung §297 StGB

 

 

Schlagworte: Ehrenbeleidigung, Kreditschädigung

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zuletzt aktualisiert: 15.01.2015
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Autor(en): rechteinfach

siehe auch:
Ehrenbeleidigung, Kreditschädigung