Recht am eigenen Bild

Recht am eigenen Bild

Das Recht am eigenen Bild ist in § 78 UrhG geregelt, wonach Bildnisse von Personen nicht öffentlich ausgestellt oder sonst verbreitet werden dürfen, wenn dadurch berechtigte Interessen des Abgebildeten oder seiner nahen Angehörigen verletzt werden. Das Recht am eigenen Bild soll den Abgebildeten davor schützen, dass er durch die Verbreitung seines Bildnisses bloßgestellt wird, sein Privatleben der Öffentlichkeit preisgegeben oder sein Bildnis auf eine Art benützt wird, die zu Missdeutungen Anlass gebe kann, entwürdigend oder herabsetzend wirkt. Verbrechensopfern und Tatverdächtigen gewährt § 7a MedienG im Fall des Bekanntwerdens ihrer Identität durch Verbreitung des Namens, des Bildes oder anderer Personsangaben in Massenmedien unter bestimmten Voraussetzungen einen Schadenersatzanspruch gegen Medieninhaber.
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zuletzt aktualisiert: 19.03.2010
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Autor(en): rechteinfach

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