Durchgriffshaftung

Durchgriffshaftung

Bei juristischen Personen stehen den Gläubigern Ansprüche gegen den Gesellschafter oder Organe nur unter bestimmten Voraussetzungen zu.

Wie der OGH in seiner Judikatur ausgeführt hat, liegt der Grundgedanke des Begriffes der "Durchgriffshaftung" darin, dass sich niemand der Rechtsform einer juristischen Person zu dem Zweck bedienen dürfe, Dritte zu schädigen oder Gesetze zu umgehen. Unter besonderen Umständen sei es im Interesse des Gläubigerschutzes erforderlich und erlaubt, auf die "hinter" der juristischen Person stehenden Personen durchzugreifen und diese zur Erfüllung der Verbindlichkeiten heranzuziehen, die die juristische Person nicht erfüllen könne.

 
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zuletzt aktualisiert: 16.06.2015
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Autor(en): rechteinfach

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