Drittschuldnererklärung

Drittschuldnererklärung

Im Rahmen vom Lohn- bzw. Gehaltsexekutionen werden Arbeitgeber regelmäßig mit einer Drittschuldnererklärung konfrontiert.

Wenn ein vom Gläubiger gestellter Antrag auf Lohnpfändung vom Bezirksgericht bewilligt wird, gilt der Arbeitgeber des Schuldners, dessen Lohn gepfändet wird, als Drittschuldner.

Er hat binnen 4 Wochen nach Einlangen der Lohnpfändung anhand eines Formulars des Justizministeriums die Drittschuldnererklärung abzugeben. Die Drittschuldnererklärung beinhaltet Fragen zum Arbeitnehmer, wie insbesondere den Nettoverdienst, allfällige Unterhaltspflichten und andere Gläubiger.

 

Der Arbeitgeber ist verpflichtet das Existenzminimum zu ermitteln und den darüber hinaus gehenden pfändbaren Betrag an den Gläubiger zu überweisen bis die Schuld des Arbeitnehmers getilgt ist.


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zuletzt aktualisiert: 16.06.2015
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Autor(en): rechteinfach

siehe auch:
Verständigung vom Beszugsende, Gehaltsexekution, Lohnexekution